Eider-Treene-Sorge-Weg Etappe 2

Von Ostenfeld bis Hohn

Foto: Grünes Binnenland

Tourdaten

Länge
50,7
km
Aufstieg
117
m
Abstieg
159
m
Zeit
3,5
stunden
Schwierigkeit
mittel

Natur in ihrer schönsten Form

Der Eider-Treene-Sorge-Radweg wendet sich heute zunächst nach Osten und geleitet die Radtourer über die Treene-Niederungen in den Ort Hollingstedt, dessen Gemeindewappen von zwei Sehenswürdigkeiten kündet: Zum einen sind es die Störche, die sich hier heimisch fühlen und ihre Jungen aufziehen. Zum anderen ist es ein Wikingerschiff, das auf eine lange Historie deutet. Schon in der Jungsteinzeit siedelten die ersten Bauern in der Gegend. Zur Zeit der Wikinger errichtete man unter anderem auch in Hollingstedt Teile des „Danewerk“, das aus diversen Erdwällen, Burgen, Mauern und sogar dem historischen Schlei-Seesperrwerk (um 737) besteht. Interessant ist auch das Schulhausmuseum, das 1966 eröffnet wurde. Es befindet sich auf dem Dachboden des Schulhauses aus dem Jahr 1876 und präsentiert authentische Klassenzimmer und zahlreiche Schulgegenstände aus längst vergangenen Zeiten. Über Dörpstedt und Wohlde erreichen die Radtourer Bergenhusen, das weithin als Storchendorf bekannt ist, denn hier lebt eine der größten Weißstorchkolonien Europas. Markante Sehenswürdigkeiten sind außerdem die Mühle Margaretha, die barocke Saalkirche (1712) sowie der Bruhn-Hof, dessen Dach ein Storchennest ziert.
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Von Mooren, Flüssen und sehenswerten Orten

Das Tetenhusener Moor ist das nächste Naturschutzgebiet, das zum Entdecken einlädt. Es umfasst ca. 208 Hektar und bietet mit seiner Hochmoorvegetation zahlreichen Vogelarten ein Nahrungs-, Rast- und Brutgebiet. Am Ort Tetenhusen fließt die Sorge entlang, der zweite Eider-Nebenfluss. Tetenhusen wurde im Jahr 1362 von Friesen gegründet und im Jahr 1500 auf die andere Seite der Sorge verlegt, da Wanderdünen die Häuser bedrohten. Heute ist auch das kleine Wäldchen für die Tetenhusener etwas ganz Besonderes, denn jedes Hochzeitspaar kann sich vor der Trauung ein Bäumchen aussuchen, das später dort seinen Platz findet. Via Föhrden und Julianenebene erreichen die Radtourer das Städtchen Hohn zwischen Sorge und Eider und unweit des Hohner Sees. Dieser ist nicht nur ein gern besuchtes Naherholungsgebiet, sondern auch der letzte noch erhaltene Geestflachsee der Region. Er ist nur einen Meter tief und hat eine Fläche von ca. 71 Hektar. 1995 erklärte man ihn mitsamt seiner Umgebung zu einem fast 370 Hektar großen Naturschutzgebiet. Die Tagesetappe endet in Hohn. Ein Spaziergang könnte zur Marienkirche aus dem Jahr 1692 führen.

Karte & Höhenprofil

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START

Ostenfeld

Winnerter Straße 2
(N 54°27´43.4" | O 9°13´50.5")

ZIEL

Hohn

Moordamm
(N 54°18´9.6" | O 9°30´2.5")

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Ausrüstung

  • CAMELBAK OCTANE 16X 100 OZ - TRINKRUCKSACK
    CAMELBAK OCTANE 16X 100 OZ
  • FREE BIKE - FAHRRADSHORTS DAMEN - NERO
    FREE BIKE - DAMEN - NERO

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