Herzlich willkommen in

Wurzen

Radeln rund um Wurzen und im Wurzener Land

Ausgangs- und Endpunkt vieler interessanter Radrouten durch die Region ist die Stadt Wurzen mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die Stadtsilhouette mit den Mühlentürmen der ehemaligen Krietschwerke, dem Dom- und Schlossensemble und der Stadtkirche macht neugierig auf mehr. Der interessierte Besucher sollte sich Zeit nehmen und bei seiner Erkundungstour mit wachem Blick das historische Stadtzentrum erkunden, welches mit besonderen Reizen und einem enormen Schauwert aufwartet. Prachtvolle Renaissance- und Barockgebäude, aber auch Bauten jüngeren Datums mit reichen Jugendstilfassaden tragen gemeinsam zum unverwechselbaren Flair der Stadt Wurzen bei.
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Die über 1050-jährige Geschichte der Stadt hat viele hochinteressante Spuren hinterlassen und so können Besucher die historische Bausubstanz einer der ältesten Städte Sachsens mit dem Dom „St. Marien“ und dem Bischofsschloss, der einstigen Residenz der Meißener Bischöfe, bei einem Spaziergang entlang des „Ringelnatz-Pfades“ erkunden. Dem Künstler Joachim Ringelnatz gewidmet, führt der Pfad zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der aufwändig restaurierten Altstadt. Das Geburtshaus des Dichters steht am Crostigall 14 und wurde in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert. Nun steht es als neu gestaltete Kulturstätte für Kleinkunstveranstaltungen zur Verfügung. Das schönste Renaissancegebäude der Stadt Wurzen ist unumstritten das Museum mit seiner hochinteressanten Ausstellung zur reichen Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt und der beeindruckenden Ringelnatz-Sammlung.

An warmen Sommertagen erwartet das Freizeit- und Erlebnisbad „Dreibrücken“ seine Besucher und ermöglicht bei einem beherzten Sprung ins kühle Nass Erholung und Entspannung. Nach einer ausgiebigen Besichtigungstour durch Wurzen finden Gäste der Stadt aber auch Ruhe und Beschaulichkeit in den gepflegten Parkanlagen mit ihren prachtvollen Baumbeständen sowie im Stadtwald, der an Steinbrüchen vorbeiführend die Verbindung zum Ausflugsgebiet der „Hohburger Berge“ bildet. Auf neu angelegten und instandgesetzten Wegen kann man hier gemütlich radeln. Eine Vielzahl an Ausflugszielen und Erholungsmöglichkeiten sowie die herrliche Auenlandschaft entlang des Flusslaufes der Mulde mit einer einzigartigen, vielfach naturbelassenen und unter Schutz gestellten Tier- und Pflanzenwelt machen das Wurzener Land touristisch außerordentlich reizvoll und äußerst erlebnisreich. Radtouristen können die Muldestadt Wurzen auf vielen Wegen erreichen, denn es gibt eine Reihe überregionaler Radwege, welche durch das Stadtgebiet führen. In der Stadt kreuzt sich der bekannte Mulderadweg mit der Leipzig-Elbe-Radroute. Damit ist eine optimale Anbindung der Stadt an das Radfernwegenetz sowohl von Nord nach Süd, als auch von Ost nach West gegeben und Wurzen ist ein zentraler Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in die gesamte Region.

Eine vor allem geologisch hochinteressante Tour führt in rund 5 Stunden über 76 Kilometer durch den nördlichen Teil des „Geoparks Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ – die neu entwickelte Wurzener Land-Radroute. Start und Ziel der Radroute ist der Bahnhof Wurzen. Entlang der Strecke befinden sich einige interessante Sehenswürdigkeiten wie z.B. der Park in Canitz oder markante geologische Landmarken wie die Steinbrüche um Böhlitz, welche die regionale Bedeutung des Gesteinsabbaus verdeutlichen. Gleich zwei Besucherzentren des Geoparks Porphyrland liegen auf dem Weg. Das Geoportal „Zeit – Wandel – Stein“ im Herrenhaus Röcknitz und das Geoportal Museum Steinarbeiterhaus in Hohburg bieten in ihren liebevoll gestalteten Ausstellungen viel Wissenswertes zur Umgebung an. Zahlreiche Geotope bieten aufschlussreiche Einblicke in die Erdgeschichte. Geologische Spuren der Eiszeit können so z.B. am Spielberg in Böhlitz oder am Kleinen Berg bei Hohburg erkundet werden. Der Wurzener Bahnhof ist auch Ausgangspunkt für Radtouren entlang des Mulderadweges. Nördlich führt der Fernradweg über Nischwitz, Canitz und Thallwitz in Richtung Eilenburg, während es in südlicher Richtung nach Grimma geht. In Richtung Eilenburg lohnen sich kurze Abstecher zum Schloss und Schlosspark Nischwitz und nach Thallwitz sowie zum Park Canitz mit dem Slawendorf sowie dem Kräuter- und Rosengarten. Der Mulderadweg führt in seinem Trassenverlauf vorrangig durch weite Auen und Feuchtgebiete.

Der Graureiher ist nur eine von rund 180 nachgewiesenen Vogelarten, die entlang der Mulde-Uferzonen dank intensiver Natur- und Umweltschutzmaßnahmen heimisch geworden sind. Gleiches gilt auch für mehr als 400 Pflanzenarten, von denen 60 unter strengen Schutz gestellt wurden. Auf einer Länge von rund 20 Kilometern wurde der Mulderadweg zwischen Wurzen und Grimma auf dem alten Gleisbett der ehemaligen Muldentalbahn angelegt. Auf diesem Abschnitt kann alternativ aber auch der alte Verlauf des Mulderadweges über Trebsen und Schmölen durch den Planitzwald mit Überquerung der Mulde an der Fähre Dehnitz genutzt werden. Im Ortsteil Dehnitz lohnt sich der Besuch des Naturschutzgebietes Wachtelberg-Mühlbachtal. Das Gebiet wurde bereits im Jahre 1911 unter Schutz gestellt und so ist hier dank aufwändiger Pflegemaßnahmen als einziges Vorkommen in ganz Sachsen die Echte Kuhschelle (Osterblume) heimisch. Eingehüllt in Vogelgezwitscher entstand rings um das ehemalige Freibad „Goldenes Tälchen“ ein empfehlenswerter Naturlehrpfad. Der sich inmitten des Naturschutzgebietes erhebende Bismarckturm bietet an klaren Tagen einen weiten Panoramablick über das idyllische Muldental. Entlang der Hauptroute des Mulderadweges ist in Nerchau eine Verbindung zur Mulde-Elbe-Radroute gegeben.

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