Mit dem Fahrrad auf Reisen: Sicherer Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln

Ob mit der Bahn, dem Bus und selbst im Flugzeug: Heute stellt es kein Problem mehr dar, mit dem eigenen Fahrrad auf Reisen zu gehen. Dies erspart teilweise teure Radmieten und mögliche Probleme bei der Rückgabe. Wie Urlauber ihr Bike unbeschadet an ihren Urlaubsort bringen, erklärt dieser Artikel.


Das optimale Transportmittel finden

Bevor die Reise mit dem eigenen Fahrrad beginnt, müssen sich Urlauber zunächst über die Transportmöglichkeiten informieren. Gerade bei europäischen Reisezielen kann es günstiger sein, auf einen Flug zu verzichten und stattdessen mit dem Fernbus oder der Bahn zu reisen. Bei GoEuro besteht die Möglichkeit, alle zur Verfügung stehenden Transportmittel zu vergleichen und den bestmöglichen Preis zu finden.



Mit dem eigenen Rad ein fremdes Land erkunden – der Wunsch vieler Fahrradfahrer


Unterwegs mit dem Fernbus

Fernbusse haben in den vergangenen Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Sie sind nicht nur eine sehr komfortable Transportmöglichkeit. Der Preis für ein Busticket, beispielsweise nach Belgien, ist im Verhältnis zu Flieger und Bahn erheblich günstiger. Wer jedoch sein Fahrrad mitnehmen möchte, muss sich zuvor bei der Busgesellschaft über die entsprechenden Konditionen informieren und die Radmitnahme bei der Buchung direkt angeben. Viele Reisebusse sind mit einem Fahrradträger ausgestattet, welcher jedoch nur bedingt Platz bietet. Ist dieser bei dem gewünschten Bus nicht verfügbar oder bereits ausgebucht, ist das Bike als Sondergepäck aufzugeben. Hierfür fordern vielen Unternehmen eine Transporttasche für das Fahrrad. Um diese muss sich der Gast eigenständig kümmern.


Mit dem Fahrrad in der Bahn

Die Deutsche Bahn ist ein Vorreiter in Sachen Fahrradmitnahme auf Reisen. In vielen Intercity- und Eurocityzügen stellt es kein Problem dar, das Bike mitzunehmen. Um die Gäste ausreichend zu informieren, versieht das Unternehmen Züge, welche eine Mitnahme gestatten, mit entsprechenden Hinweissymbolen. Um das Rad befördern zu dürfen, müssen die Reisenden für neun Euro eine Fahrradkarte lösen. Zudem besteht für sie die Option, bis zu einem Tag vor Reiseantritt einen Stellplatz für ihr Rad zu reservieren. Nachteilig beim Bahnverkehr ist jedoch, dass die Fahrradmitnahme in ICE-Zügen nicht gestattet ist.


Das Fahrrad als Gepäckstück im Flieger

Vor allem bei außereuropäischen Reisen ist ein Transport mit der Bahn oder dem Bus meist keine Option. Reisende haben nur die Möglichkeit, mit dem Flieger an ihren Urlaubsort zu gelangen. Doch auch am Flughafen macht die Mitnahme des eigenen Bikes längst keine Schwierigkeiten mehr. Wichtig ist, sich vor der Flugbuchung umfangreich über die Gepäckbestimmungen der Airline zu informieren. In diesen ist das Fahrrad meist als separater Posten mit allen wichtigen Hinweisen und Kosten aufgeführt. Die Bestimmungen sind jedoch bei jeder Gesellschaft unterschiedlich. Im Zweifelsfall kann es hilfreich sein, telefonische Auskünfte einzuholen. Oftmals ist das Bike als Sondergepäck aufzugeben, was mit Mehrkosten von 50–100 Euro verbunden ist. Bei einer Reise in die USA sind ein paar zusätzliche Dinge zu beachten.



Wer seine Reise mit dem eigenen Rad durchdacht plant, kann entspannt in den Urlaub starten.


Fünf Tipps zum sicheren Reisetransport des Rades

Mit diesen fünf nützlichen Tipps erreicht das Fahrrad unbeschadet das Ziel:

  • Pedale abschrauben:Damit diese sich nicht irgendwo einklemmen oder sogar brechen können, empfiehlt es sich, die Pedale beim Transport abzuschrauben.
  • Fahrrad sicher verpacken:Wer sein Rad in einem Fahrradkoffer transportiert, sollte diesen bei Bedarf auskleiden. Sitzt das Bike lose in der Box, kann es zu Beschädigungen kommen. Zum Ausstopfen des Koffers eignet sich Karton, Styropor, Decken oder auch Zeitung.
  • Fahrradabteil recherchieren:Damit Reisende nicht mit ihrem Bike durch den kompletten Zug müssen, sollten sie vor dem Einsteigen das Fahrradabteil ausfindig machen.
  • Außerhalb von Stoßzeiten reisen:Um keinem unnötigen Stress oder Platzmangel ausgesetzt zu sein, sind Stoßzeiten zu vermeiden. Sowohl am Flughafen wie auch mit der Bahn ist es nachts deutlich komfortabler.
  • Adresse hinterlassen:Wer sein Rad bei der Fluggesellschaft abgibt, sollte zusätzlich einen Zettel mit seiner Adresse innerhalb des Fahrradkoffers anbringen. Sollte es zu Problemen kommen, lässt sich der Besitzer des Gepäckstücks deutlich leichter ausfindig machen.

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