Auf die Pedale, fertig, los! Die besten Tipps für eine gelungene Radtour

Wenn das Wetter wieder besser wird, wird es auch Zeit, das Fahrrad wieder zu entstauben, denn was gibt es Schöneres, als mit dem Rad die Umgebung zu erkunden? Damit die Radtour aber zu einem entspannten Ereignis wird und nicht im Chaos endet, gibt es einige Dinge zu beachten.



Vorbereitung ist alles!


Das A und O für eine gelungene Radtour ist die richtige Vorbereitung. Vor jeder größeren Tour sollte man sein Rad durchchecken, damit eventuelle Mängel im Vorfeld auffallen und nicht unterwegs zum Problem werden. War das Fahrrad schon lange nicht mehr in der Werkstatt oder es steht eine größere Tour an, heißt es ab damit zum Profi. Dort werden meist für kleines Geld die Kette, Felgen, Reifen und Bremsen überprüft und wenn nötig repariert. Einen kleinen Check kann man aber auch Zuhause durchführen.

So wichtig wie die Vorbereitung am Fahrrad selbst ist aber auch die Planung der Tour. Je nachdem ob man alleine oder mit einer Gruppe unterwegs ist, muss man die Route gegebenenfalls an die eigene und die Kondition der Mitfahrer anpassen. Sind alle Teilnehmer durchtrainiert und haben Erfahrung, kann die Strecke ruhig auch anspruchsvoller und bergiger sein. Für Anfänger empfiehlt es sich aber, eine leichtere Route auszuwählen, damit man nicht frustriert aufgibt und sein Rad schieben muss.

Die richtige Ausrüstung: was darf nicht fehlen?


Ganz egal, ob es eine eintägige oder eine mehrtätige Tour wird: es gibt Dinge, die gehören zur Ausrüstung einfach immer dazu . Eine Trinkflasche aus Plastik (keinesfalls aus Glas! Die könnte bei einem Sturz zersplittern!), die schnell und einfach erreichbar ist und eine Luftpumpe beispielsweise. Auch ein kleines Flick-Set sollte nicht fehlen, falls einem Reifen doch mal die Luft ausgeht. Solche Dinge sind einfach am Rad zu verstauen, allerdings kann man auch auf Taschen oder einen Radkoffer auf dem Gepäckträger zurückgreifen. Auch ein Handy und eine separate Karte als Retter in der Not dürfen nicht fehlen. Für mehrtägige Touren gehören je nach Unterkunft eventuell auch Zelt, Isomatte und Schlafsack sowie Wechselkleidung ins Gepäck. Bevor Sie aufbrechen, teilen Sie jemandem mit, wohin Sie fahren wollen - im Notfall kann dann Hilfe geschickt werden.


Die richtige Kleidung


Wer schon einmal eine Radtour gemacht hat weiß, wie anstrengend es mehrere Stunden auf dem Sattel sein kann. Am besten entscheidet man sich daher für bequeme Radkleidung mit enganliegenden Beinen, damit der Stoff sich nicht in der Kette verfangen kann. Spezielle Rad-Hosen sind im Schritt gepolstert und für lange Strecken komfortabler, als normale Jogginghosen. Auch spezielle Radschuhe sind eine Option, denn auch wenn man "nur" in die Pedale tritt, sollten die Schuhe bequem sein, nicht drücken und die Kraft, die man dafür braucht, ideal verteilen. Schuhe mit Klicksystem verhindern, dass man von den Pedalen abrutscht. Manche Radler empfinden es aber auch als störend. Die Kleidung sollte natürlich dem Wetter angepasst und atmungsaktiv sein. Es kann nicht schaden, eine kleine Regenjacke für den Notfall mit im Gepäck zu haben.

Radtouren müssen nicht anspruchsvoll sein, um im Gedächtnis zu bleiben. Auf dem Fahrrad kann man die frische Luft und die Natur entspannt entdecken und genießen. Sowohl für Einzelfahrer, die einfach dem Stress entfliehen wollen, als auch für Familien sind Fahrradtouren ein absolutes Highlight!