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Stadt-Land-Fluss

Stadt-Land-Fluss


start001 Xanten laenge 59,9 km hoechster punkt001 26 m zeit 4 h
ziel001 Xanten steigung001 198 m tiefster punkt001 13 m l icon leicht

Niederrhein pur zwischen Xanten, Rees und Wesel

„Schiffe gucken“ ist das kostenlose Vergnügen der Tour, die in Xanten startet, denn der Rhein ist der am meisten befahrene Fluss Europas. Vom Bahnhof radelt man durch die Römer-, Dom- und Siegfriedstadt mit mittelalterlichem Stadtkern zum Hafen Xanten. Abseits vom Straßenverkehr umrundet man die Xantener Südsee und erreicht das Freizeitzentrum Wardt mit vielfältigen Wassersportmöglichkeiten und einem Hochseilgarten. Die Nordsee lassen wir links liegen und gelangen in Vynen auf den Rheindeich. Ab Obermörmter geht‘s weiter entlang der Campingplätze, wo Sternekoch Jürgen Köpp seine Gourmetküche im Landgasthaus am Husenweg 127 anbietet. An der Reeserschanz in Niedermörmter setzt die Fähre „Rääße Pöntje“ über nach Rees, der ältesten Stadt am Niederrhein. Ein Abstecher in den Skulpturenpark an der Rheinpromenade lohnt sich. Eine ehemalige Straßenbahntrasse (heute Planetenweg) führt durch ein Naturschutzgebiet. Dort, wo Enten, Biber und Co Zuhause sind, wird Hochwasserschutz groß geschrieben. Am Schöpfwerk Polder Lohrwardt gibt es hierzu spannende Erläuterungen.

Vom Grindsee aus gibt die Fahrt über die Straße „Am Stummen Deich“ den Blick frei auf den Rhein und die Auskiesungsgebiete. Hier ist Niederrhein pur zu erleben, ein Paradies für Radler! Wer dennoch abkürzen mag, fährt in Bislich mit der Fähre „Keer tröch“ nach Xanten zurück. Bei herrlichen Ausblicken auf den Rhein und die Rheinauen erreicht man den Auesee, das beliebte Naherholungsgebiet der Kreisstadt Wesel. Den Segelflugplatz lässt man links liegen und fährt durch das Hafengebiet mit Blick auf die neue Rheinbrücke. Zuvor sollte man am Brückenpfeiler der ehemaligen Boxteler Bahn den Aussichtsturm besteigen und den einmaligen Blick am Rheinbogen zur neuen Brücke sowie Richtung Xanten mit historischer Eisenbahnbrücke genießen. Sobald die Brücke überquert ist, geht‘s rechts ab, hier war das ehemalige Fort Blücher angesiedelt. Immer den Deich lang über Perrich, Werrich, Ginderich (Wallfahrtsort) zur Bislicher Insel, wo im Naturforum eine sehenswerte Ausstellung die Entstehung und das Leben der Auenlandschaft zeigt. Noch einmal Rheinluft schnuppern und es geht zurück nach Xanten.

HÖHENPROFIL