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Radfahren in Brandenburg

Radfahren in Brandenburg

Radfahren in Brandenburg - was sonst!

Wer gerne entspannte Urlaubstage mit interessanten Radtouren durch eine unvergleichliche Landschaft verbinden möchte, kommt an Brandenburg einfach nicht vorbei, denn schließlich liefern mehr als 1.000 Kilometer Radwege die schönsten Gründe, um auf beschauliche Art und Weise oder ganz rasant durch die brandenburgische Natur zu radeln.

Die „Tour de Brandenburg“

Wer viel Zeit mitbringt, kann eine ausgedehnte Radexkursion rund um Berlin und durch Brandenburg unternehmen, dabei knapp dreißig historische Stadtkerne entdecken, elf Naturparks und einen Nationalpark genießen, sowie drei Biosphärenreservate bestaunen. Elbe, Havel, Oder, Spree, Neiße und „Schwarze Elster“ bieten ausgezeichnete Motive für ambitionierte Photographen oder für Künstler, die die wunderbaren Ausblicke auf Papier oder Leinwand festhalten möchten. Während der heißen Sommermonate eignet sich ganz besonders eine „7-Seen-Tour“ für Landschaftsgenießer und Baderadler, denn der bestens ausgeschilderte Radwanderweg führt über etwa 35 Kilometer durch das Havelland und präsentiert eine eindrucksvolle Seen- und Waldlandschaft. Während schöne Seen wie der Breitlingsee, Heiligensee, Wendsee und Mösersche See geradezu zum Rasten einladen, verführt z.B. der Plauer Schlosspark mit altertümlichen Ritterspielen und historischen Festen.

Sehenswertes entlang der Radwege

Wer etwas ausführlicher auf den Spuren Theodor Fontanes durch das Havelland reisen möchte, wählt den ca. 100 Kilometer langen Havelland-Radweg, der durch malerische Dörfer und historische Städtchen führt. Man durchquert den Regionalpark Krämer Forst und seine eindrucksvollen Wälder, fährt an Obstanbaugebiete, Wiesen und Feldern vorbei und kann eine Stippvisite im Naturpark Havelland, in der Nähe von Rathenow, einplanen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten locken außerdem in der Blütenstadt Werder sowie in Brandenburg an der Havel. Hier beeindrucken insbesondere der Dom und das Rathaus sowie weitere sehenswerte Bauten. Eine ganz besondere Radroute beginnt an den Spreequellen im Oberlausitzer Bergland. Dabei ist man sich in den Orten Neugersdorf, Eibau und Ebersbach immer noch nicht ganz einig, welche der drei Quellen nun die einzig Wahre ist, auch wenn bereits im Jahr 1887 verfügt wurde, dass die Spree offiziell in Ebersbach entspringt. Der Radweg führt an Spremberg und Cottbus vorbei und durch das Peitzer Teichgebiet. Anschließend entdeckt man den magischen Spreewald mit seinen zahlreichen Kanälen, bevor man seine Tour nach Fürstenwald fortsetzt, denn die Domstadt bildet die letzte Etappe, bevor man Berlin erreicht.