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Radfahren in Nordrhein-Westfalen

Radfahren in Nordrhein-Westfalen

Radfahren in Nordrhein-Westfalen

Das im Westen der Republik liegende Bundesland erstreckt sich über eine Fläche von fast 35.000km². Und schaut man etwas näher hin, ist das Land angefüllt mit sehenswerten Schätzen, die sich dem Betrachter während einer gemütlichen Radtour offenbaren. Eigentlich kommt jeder, der mit dem Rad durch „NRW“ tourt, auf seine Kosten. Industrielle Kulturdenkmäler des Ruhrgebietes konkurrieren mit den unvergleichlichen Münsterländer oder Eifler Naturräumen. In der wohl bevölkerungsreichsten NRW-Stadt Köln ragt der Kölner Dom in die Höhe, der nicht nur zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, sondern auch zu den höchsten sakralen Gebäuden der Welt. Die Mode- und Kunstmetropole Düsseldorf begeistert mit stilvollem Ambiente und ist gleichzeitig die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen.

Von Städten und Dörfern

„NRW“ bietet Radfahrern eine wunderbare Sammlung interessanter Touren. So radelt man genüsslich durch das Ruhrgebiet und entdeckt historische Häuser, die aus den Zeiten des Bergbaus stammen. Siedlungen reihen sich aneinander und in der bekannten Zeche Zollverein bieten Informationsveranstaltungen und hochkarätige Ausstellungen großartige Einblicke in diese, für viele doch unbekannte Welt. Der Emscher-Weg präsentiert auf einer Länge von etwa 100 Kilometern Orte wie Dortmund, Recklinghausen, Bottrop, Essen und Oberhausen, aber auch Momentaufnahmen der renaturierten Emscherregion in ihrer ganzen Pracht. Südwestlich des Ruhrgebietes verläuft der Erft-Radweg auf einer Länge von ca. 145 Kilometern entlang des Flusses von der Quelle bis zur Mündung. Prunkvolle Schlösser, mächtige Burgen und malerische Orte reihen sich wie Perlen auf einer Kette aneinander. Abstecher lassen Einblicke in die Regionen des Braunkohletagebaus zu.

Nordrhein-Westfalen und seine Sehenswürdigkeiten

Wunderbare Themenrouten führen die Genussradler durch das Land. So ist es die NiederRheinroute, die sich u.a. mit historischen Stadt- und Ortskernen beschäftigt. Dabei entdeckt man z.B. Xanten, Wachtendonk oder Kempen. Liebevoll restaurierte Gebäude bieten außergewöhnliche Fotomotive: vom eleganten Bürgerhaus bis hin zum rustikalen Bau im Fachwerkstil. Auf einer Länge von mehr als 2000 eindrucksvollen Kilometern liefert diese Route das wohl dichteste Streckennetz des Landes und die zahlreichen Tages- und Mehrtagestouren sind dazu gedacht, die Schönheit dieser wunderbaren Region aus nächster Nähe zu entdecken, vielleicht sogar mit einem Abstecher in die angrenzenden Niederlande oder Belgien. Hier verbindet die Grünroute auf ca. 370 Kilometern die Länder aufs Feinste miteinander.