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Uckermärkischer Radrundweg

Uckermärkischer Radrundweg

Auf dem Uckermärkischen Radrundweg durch eindrucksvolle Natur

Die Uckermark zählt zu den am dünnsten besiedelten Regionen von Deutschland. Und genau diese lernen die Radtourer auf dem Uckermärkischen Radrundweg kennen. Über etwa 261 Kilometer und in vier Tagesetappen führt er von Templin zunächst nach Fürstenwerder, dann nach Gramzow und Angermünde. In Templin endet der Rundkurs wieder, nach zahlreichen Sehenswürdigkeiten, eindrucksvollen Landschaften und viel Urlaubsatmosphäre.

Die Route und ihre Möglichkeiten

Der Uckermärkische Radrundweg ist mit einem stilisierten Logo beschildert, das mit wenigen Strichen auskommt und mit einem quasi lächelnden Rad Lust auf die Exkursion macht. Die Buchstaben UM stehen dabei für die Uckermark, dem großartigen Schauplatz dieser Reise. Die Wegstrecke ist gut ausgebaut und liefert lediglich zwischen Lychen und Alt-Placht einige Steigungen. Radfahrer, die ihre Drahteselfühler noch weiter ausstrecken möchten als es Abstecher und Zwischenstopps bieten, haben die Gelegenheit, den Tourenradius zu erweitern. Denn der Uckermärkische Radrundweg stellt die Verbindung zwischen weiteren Radrouten her. Dazu gehören der Müritzradweg, die Eiszeitroute Mecklenburgische Seenplatte, die Tour Brandenburg, der Mecklenburgische Seenradweg, der Oder-Neiße-Radweg und die Radfernwege Berlin-Kopenhagen und Berlin-Usedom.

Der Uckermärkische Radrundweg stellt sich vor

Doch zunächst verliebt man sich Hals über Kopf in die Uckermark, ihre Naturlandschaften und sehenswerten Städte und Dörfer. Denn man folgt nicht nur den Pfaden, die die alten Uckermärker nutzten, sondern auch dem Ruf der Kraniche, die über die Oder ziehen. Die Feldberger Seenlandschaft gehört ebenfalls zu den Highlights, denen man sich schlecht widersetzen kann. Postkartenmotive liefern der Bergfried von Burg Stolpe, das atemberaubende Schloss Boitzenburg oder in Prenzlau die Marienkirche und der Mitteltorturm. Weitere Sehenswürdigkeiten sind etwa der historische Stadtkern, die neubyzantinische Kirche, das Fischerhaus und das barocke Schloss in Fürstenberg. In Himmelpfort verführen die Kirche, das Zisterzienserkloster oder der weitläufige Klosterkräutergarten zum Aufenthalt. Die Stadt Lychen lockt als „Stadt zwischen den Sieben Seen“, der Nationalpark Unteres Odertal mit atemberaubenden Panoramen und Ober- und Unteruckersee teilweise sogar mit dem Blick auf Prenzlau. Der Uckermärkische Radrundweg eignet sich also bestens für Radfahrer, die entspannt eine der schönsten historischen Landschaften Deutschlands kennenlernen möchten. Natürlich geben Dörfer, Gemeinden und Städten ihnen gleichzeitig die Gelegenheit, in historischen Bauwerken und interessanten Sehenswürdigkeiten zu schwelgen.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Uckermärkischer Radrundweg ist in 4 Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Fahrtrichtung. Alle Etappen mit Tourenbeschreibung, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten *.gpx (Garmin) und *.kml (Google Earth) sowie Unterkünfte entlang der Route. Viel Spass beim radeln auf dem Uckermärkischer Radrundweg.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 259.6 km Bergauf: 780 m Höchster Punkt: 127 m
  Höhenmeter: 127 m Bergab: 780 m Tiefster Punkt: 0 m