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Schwäbische Alb-Radweg

Schwäbische Alb-Radweg

Auf sieben Tagesetappen entlang des Schwäbischen Alb-Radweges

Der Schwäbische Alb-Radweg verläuft auf etwa 320 Kilometern von Nördlingen nach Bodman-Ludwigshafen und präsentiert sich mit teilweise recht anspruchsvollen Steigungen und rasanten Abfahrten. Der Radfernweg verläuft durch die großartige Landschaft der Schwäbischen Alb. Viele Dörfer, Ortschaften und interessante Städte befinden sich am (Rad-)Wegesrand und verführen Genussradler wie sportive Radenthusiasten dazu, vom Drahtesel abzusteigen, die Sehenswürdigkeiten zu entdecken und sich von den kulinarischen Köstlichkeiten der Region verwöhnen zu lassen. Burgen, Klöster, Schlösser und Fachwerkbauten reihen sich ebenso aneinander wie die Möglichkeiten, sich in Mineral- und Thermalbädern zu entspannen.

Anspruchsvoll und gut beschildert: der Schwäbische Alb-Radweg

Der Schwäbische Alb-Radweg ist in beiden Richtungen gut beschildert, so dass es auf die eigene Vorliebe ankommt, in welche Himmelsrichtung man durchstartet.  Er verläuft überwiegend auf asphaltierten Wegen, teilweise kommen die Radtourer auch in den Genuss, unbefestigten Waldwegen folgen zu können. Mehrere mittlere bis starke Steigungen verleihen ihm das Prädikat „mittelschwer“, daher ist er für ungeübte Radler und Kinder, die an solche Touren nicht gewöhnt sind, weniger geeignet.

Sehens- und Erlebenswertes entlang der Route

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören der Meteoritenkrater im Nördlinger Ries, in Holzmaden und Aalen sind es eindrucksvolle Fossilien, und Neidlingen sollte man sich unbedingt während der Kirschblüte oder Ernte anschauen, da es als „Kirschendorf“ bekannt ist. Viele Vulkane charakterisieren die Landschaft, Erlebnis- und Thermalbäder locken mit Entspannungsgenuss, und der Bodensee ist sowieso eine sehenswerte Kategorie für sich. Großartige Naturräume sind das Laucherttal im Naturpark Obere Donau und die Albhochfläche, die mit grandiosen Panoramen aufwartet. Radwanderer, die es in sehenswerte Städte zieht, sollten sich Nördlingen mit der imposanten Stadtmauer nicht entgehen lassen. Und auch die Stauferstadt Schwäbisch Gmünd hat viel Interessantes zu bieten. Das ehemalige Hohenzollernschloss Schloss Sigmaringen aus dem 11. Jahrhundert sei ebenso erwähnt wie Sigmaringen selbst. Sehenswert ist auch der Donaudurchbruch bei Inzigkofen, etwa 3 Kilometer flussaufwärts. Und wer bei dieser Reise ebenso die kulinarischen Spezialitäten der Region kennenlernen möchte, wird – über Spätzle und Maultaschen hinausgehend – sicherlich auch einmal den typischen Zwiebelrostbraten oder die Linsen mit Saitenwürsten kosten. Gaisburger Marsch sowie Schupfnudeln und Flädlesuppen stehen ebenfalls hoch im lukullischen Kurs.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Schwäbische Alb-Radweg ist in 7 Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Fahrtrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten *.gpx (Garmin) und *.kml (Google Earth) sowie Unterkünfte entlang der Route. Viel Spass beim radeln auf dem Schwäbische Alb-Radweg.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 312.3 km Bergauf: 4976 m Höchster Punkt: 838 m
  Höhenmeter: 502 m Bergab: 5014 m Tiefster Punkt: 336 m