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Sächsische Mittelgebirge und Erzgebirgsradmagistrale

Sächsische Mittelgebirge und Erzgebirgsradmagistrale

Der Radfernweg Sächsische Mittelgebirge und Erzgebirgsradmagistrale

Für viele Urlauber gilt das Erzgebirge als ganz besonderes Erlebnisland. Speziell Radtourer wissen die zahlreichen Routen zu schätzen, die sie durch wildromantische Landschaften führt und mit immer wieder neuen und großartigen Ausblicken verwöhnt. Eines der ganz besonderen Highlights ist jener Radfernweg, der Sachsen mit Böhmen verbindet und den Radbegeisterten tiefe Einblicke in diese besondere Region verschafft.

Radeln ohne Grenzen

Der Europagedanke könnte hier nicht schöner sein: Auf sächsischer Seite startet man bei dieser Routenkombination mit dem 244 Kilometer langen Radfernweg „Sächsische Mittelgebirge“ (Radfernweg I-6), der Eibenstock mit Reinhardtsdorf-Schöna verbindet. Die „Erzgebirgsmagistrale“ (Radweg Nr. 23) ist in dieser Tourenversion etwa 170 Kilometer lang und erstreckt sich zwischen Děčín und Jelení. Radtourer, die sich für diese fast schon einzigartige Radwegekombination entscheiden, erleben eine abwechslungsreiche und gut beschilderte Streckenführung, raue und gleichzeitig großartige Natur sowie interessante Ortschaften und Städte.

Sachsen + Böhmen = Raderlebnis pur

Schaut man sich die Streckenführung vorab auf der Karte an, erkennt man die eindrucksvolle Route genauer. Der Radfernweg „Sächsische Mittelgebirge“ führt durch das Vogtland und durch das Elstergebirge. Er passiert Teile des Erzgebirges ebenso wie die Sächsische Schweiz, das Lausitzer Bergland sowie das Zittauer Gebirge. Auf böhmischer Seite passiert die „Magistrale“ den berühmten Kamm und präsentiert den Radtourern viele architektonische und landschaftliche Sehenswürdigkeiten. Wer beispielsweise bei Schöna an der Elbe beginnt, lernt mit dem Großen Zschirnstein direkt den höchsten Berg der sächsischen Schweiz kennen. Das Elbsandsteingebirge bildet die Kulisse für atemberaubendes Fahrvergnügen. Es geht vom Spielzeugland in die berühmte Thermenregion und von Schaubergwerken zu historischen Schlössern. Schwarzenberg, Eibenstock und Johanngeorgenstadt liegen entlang der Route, bevor sich der Radweg hoch zum berühmten „Kamm“ und nach Oberwiesenthal schwingt, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands. Auf böhmischer Seite erwartet mit dem Keilberg der höchste Erzgebirgsgipfel die Pedalritter, deren Weg Richtung Medenec und zur Pressnitztalsperre weiterführt. Hochmoorgebiete säumen die Route. Es geht zum ältesten Aussichtsturm des Erzgebirges und zu seiner ältesten und längsten Seilschwebebahn. Grandiose Panoramaaussichten begleiten die Radtourer, die schließlich das Felsengebiet Tissaer Wände erreichen. Am Hohen Schneeberg befindet sich ein Aussichtsturm, den man ebenfalls nutzen sollte. Anschließend führt der Radweg zur Elbestadt Dĕčin, dem Ende der eindrucksvollen Radtour.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Radfernweg Sächsische Mittelgebirge und Erzgebirgsradmagistrale ist in 9 Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Fahrtrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil, kostenlosen GPS-Tracks im GPX Format sowie Unterkünfte entlang der Route. Viel Spass beim radeln auf dem Radfernweg Sächsische Mittelgebirge und Erzgebirgsradmagistrale.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 402.7 km Bergauf: 8829 m Höchster Punkt: 1176 m
  Höhenmeter: 1176 m Bergab: 8817 m Tiefster Punkt: 0 m