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Nagoldtal-Radweg

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Der Nagoldtal-Radweg verbindet Urnagold, Wildberg und Pforzheim

Der ungefähr 90 Kilometer lange Nagoldtal-Radweg beschreibt eine Teilstrecke des bekannten Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweges. Er folgt in zwei Tagen der Nagold von ihrer Quelle bei Urnagold über Wildberg nach Pforzheim. Radfahrern, die ihre Tour verlängern möchten, bietet sich die Möglichkeit, der Tälerrunde zu folgen, um auf den Enztal-Radweg zu gelangen. Beide Strecken sind gut beschildert und ein wahres Radvergnügen erwartet die Urlauber.

Von der Quelle der Nagold nach Wildberg

Der Nagold-Radweg beginnt an der Quelle bei Seewald-Urnagold, in der die im Jahr 1280 erstmals urkundlich erwähnte Wehrkirche steht. In Besenfeld steht die denkmalgeschützte „Alte Sonne“, ein Wirtshaus aus dem Jahr 1831, das liebevoll restauriert wurde und heute als Rathaus dient. Richtung Wildberg überrascht nicht nur die eindrucksvolle Natur die Radfahrer, sondern auch die Städte und Ortschaften entlang der Route, so etwa Altensteig, das zu den Themenrouten „Europäische Kulturstraße Heinrich Schickhardt“ und der „Deutschen Fachwerkstraße“ gehört. In Ebhausen kann man die Saalkirche aus dem Jahr 1860 besuchen und in Rotfelden den einzigen Kamelhof Europas, bevor die malerische Radtour über Rohrdorf in die Kreisstadt Nagold und nach Wildberg fortgesetzt wird.

Es lockt die Schwarzwaldidylle

Während Nagold und Wildberg zahlreiche sehenswerte Bauten aus historischen Epochen präsentieren, ist es die Landschaft, die insbesondere auf der zweiten Teilstrecke bezaubert. Hier liegen Bauernhöfe und Dörfer aneinandergereiht wie auf einer Perlenschnur und man möchte am liebsten immer wieder vom Rad steigen, innehalten und den Ausblick auf diese wunderschöne Schwarzwald-Kulisse genießen. Von Wildberg wendet man sich zunächst über den Wiesenweg hin zum geschichtsträchtigen Hirsau und seinem ehemaligen Kloster Peter und Paul. Dann erreicht man über Ernstmühl Bad Liebenzell, einen beliebten Bade- und Kurort, der ebenfalls mit historischen Gemäuern und idyllischem Flair bei seinen Gästen Erfolg hat. Hier wurde bereits im Jahr 1928 das erste Mineralwasser abgefüllt, und man sollte sich einfach einmal eine kurze Pause gönnen, um die wunderbare Zeitlosigkeit der Stadt und vielleicht einen Spaziergang über den interessanten Planetenweg zu genießen. Zum Abschied richten die Radler noch einen letzten Blick auf Burg Liebenzell und gelangen über das Monbachtal und dem Flößerort Unterreichenbach in die eindrucksvolle Goldstadt Pforzheim, in der der Nagoldtal-Radweg endet.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Nagoldtal-Radweg ist in 2 (Tages) Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Fahrtrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten *.gpx (Garmin) und *.kml (Google Earth) sowie Unterkünfte entlang der Route. Viel Spass beim radeln auf dem Nagoldtal-Radweg.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 92.6 km Bergauf: 1281 m Höchster Punkt: 820 m
  Höhenmeter: 570 m Bergab: 1815 m Tiefster Punkt: 250 m