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Leine-Heide-Radweg Etappe 2

Leine-Heide-Radweg Etappe 2

Auf dem Leine-Heide-Radweg von Göttingen nach Alfeld

Die Universitätsstadt Göttingen hält ihre Besucher auf Trab, denn sie ist vollgepackt mit interessanten Dingen. Doch auch wenn man an diesem Tag bereits seine Fahrt auf dem Leine-Heide-Radweg fortsetzt, der in das ca. 60 Kilometer entfernte Alfeld führt, sollte man sich die eine oder andere Sehenswürdigkeit nicht entgehen lassen. Allein der Marktplatz imponiert mit dem Rathaus, und märchenhaft mutet die Skulptur der Gänseliesel an. Acht Kirchen liegen innerhalb des Stadtwalls, während außerhalb die botanischen Gärten der Universität mit mehr als 10.000 Pflanzenarten locken. Historisch wird es direkt hinter Göttingen, denn die Burg Plesse bei Bovenden ragt weithin sichtbar über der Landschaft; ein wunderbares Denkmal, auch für jene Wanderer, die auf dem Solling-Harz-Querweg hier entlang kommen. Die Burgruine Hardenberg, die sich immer noch in Familienbesitz befindet, ist ein weiteres schönes Ausflugsziel, denn auch Besichtigungen sind im Rahmen der angebotenen Führungen möglich.

Northeim und Einbeck – zwei sehenswerte Stationen auf dem Leine-Heide-Radweg

Die Stadt Northeim ist berühmt für die gleichnamige Seenplatte, die sich nordwestlich des Stadtgebietes erstreckt. Hier befindet sich das bekannte Wasservogelreservat Northeimer Seenplatte, ein etwa 80 Hektar großes Naturschutzgebiet, das mehrere Baggerseen umfasst, die als Lebensraum für Wasservögel und entsprechende Pflanzenarten dienen. Ornithologen zählen mehr als 170 Vogelarten, die man entlang des Wanderweges erkunden kann. Die Region Northeimer Seenplatte erstreckt sich insgesamt über mehr als 300 Hektar und ist als Naherholungsgebiet sehr beliebt, denn einige der Baggerseen sind zum Tauchen, Baden, Segeln und Surfen freigegeben; eine schöne Möglichkeit also zu einem erfrischenden Zwischenstopp während der heißen Sommermonate. Weitere Naturschutzgebiete durchfahren die Radtourer auf dem Weg nach Einbeck, der flächenmäßig größten Stadt Südniedersachsens. Mehr als 150 Fachwerkhäuser aus dem späten Mittelalter beeindrucken die Besucher. Außerdem ist die Stadt als Bierstadt mit jahrhundertealter Brautradition bekannt.

Faszinierende Bauwerke auf dem Weg nach Alfeld

Den nächsten Zwischenstopp bietet die Ortschaft Kreiensen mit dem historischen Bahnhofsgebäude und der Burg Greene, die im Jahr 1308 errichtet wurde. Einen imposanten Anblick gewährt auch das Eisenbahnviadukt mit seinen majestätischen Bögen, das eine ingenieurtechnische Meisterleistung darstellt und als städtebauliches Kleinod der Region gilt. Über Freden und Wispenstein gelangen die Radwanderer schließlich nach Alfeld.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 71 km Bergauf: 337 m Höchster Punkt: 167 m
  Höhenmeter: 78 m Bergab: 390 m Tiefster Punkt: 89 m