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Kinzigtal-Radweg

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Der Kinzigtal-Radweg verführt zu viel Sehenswertem bei genussvollem Radeln

Der Kinzigtal-Radweg führt im Bogen durch den Schwarzwald und bietet auch jenen Menschen entspanntes Radvergnügen, die auf körperliche Befindlichkeiten Rücksicht nehmen müssen. Schließlich ist der etwa 95 Kilometer lange Radweg von Freudenstadt bis Offenburg so ausgeschildert, dass man ihn barrierefrei entlangradeln kann. Zwar haben die ersten 25 Kilometer ein ordentliches Gefälle, das man nicht unterschätzen sollte, doch wird das Kinzigtal anschließend schön ausladend und verführt zum wohltuenden Genussradeln.

Von Freudenstadt bis Offenburg durch das Kinzigtal

Die Kinzig durchfließt den Mittleren Schwarzwald und die Oberrheinische Tiefebene so zügig, dass sie der größte Rheinzufluss im Schwarzwald ist. Außerdem bildet sie mit zahlreichen Nebenflüssen das umfangreichste Talsystem dieser Region. Möchte man während der beiden Tagesetappen dem Verlauf der Kinzig folgen, gelangt man von der Quelle bei Freudenstadt nach Alpirsbach und weiter nach Hausach – eine atemberaubende Landschaft empfängt die Radtourer und schenkt ihnen großartige Ausblicke auf den schnell fließenden Fluss und die einzigartigen Wiesen, Wälder und Weiden. Weiter geht es über das Gutachtal nach Haslach. Hier erkennt man den Knick, der dazu führt, dass die Kinzig nun Richtung Nordwesten weiterfließt, um schließlich bei Offenburg die Schwarzwald-Region zu verlassen und später bei Kehl in den Rhein zu münden.

Viel Sehenswertes entdeckt man entlang des Kinzigtal-Radweges

Nicht ohne Grund ist der Kinzigtal-Radweg mit mehr als 35 Übersichtstafeln, fast 100 Hauptwegweisern und über 1.200 Zwischenwegweisern ausgeschildert, denn es ist nicht nur die reguläre Tagesetappe, die zum genussvollen Radeln einlädt, sondern auch die zahlreichen Möglichkeiten, hier und da Abstecher und Zwischenstopps einzulegen. Die gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, etwa mit 14 Bahnhöfen, erleichtert auf diese Art und Weise dann auch noch die Fortsetzung der Tour. Wer sich also der malerischen Schwarzwald-Idylle widmen möchte, findet genügend Gründe, noch einen Tag länger zu verweilen. So entdeckt man in Freudenstadt den größten Marktplatz Deutschlands, besichtigt in Alpirsbach das ehemalige Benediktinerkloster oder besucht die Glasbläserei Dorotheenhütte und das Flößermuseum in Wolfach. Auf dem Schönberg bei Biberach steht die Burgruine Hohengeroldseck, und in Ortenberg erwartet die imposante Schlossanlage die Besucher aus nah und fern, bevor die letzte Etappe des interessanten Kinzigtal-Radweges in Offenburg endet. 

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Kinzigtal-Radweg ist in 2 (Tages) Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Fahrtrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten *.gpx (Garmin) und *.kml (Google Earth) sowie Unterkünfte entlang der Route. Viel Spass beim radeln auf dem Kinzigtal-Radweg.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 89.3 km Bergauf: 847 m Höchster Punkt: 810 m
  Höhenmeter: 656 m Bergab: 1413 m Tiefster Punkt: 154 m