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Industriekultur im Rheinland per Rad

Industriekultur im Rheinland per Rad

Industriekultur im Rheinland per Rad

Die Radroute verbindet auf etwa 440 Kilometer sieben Industriemuseen miteinander. Diese geben, stellvertretend für die rheinische Industriekultur, ihr Wissen über Technik und Handwerk historischer Unternehmen preis. Die Besichtigung dieser Museen ist jeweils ein Tageshöhepunkt. Dabei bekommen Radtourer einen Einblick in die Schwerindustrie des Ruhrgebietes, lernen, wie sie Papier schöpfen, oder werfen einen Blick in eine Zinkfabrik. Doch nicht nur die Industrie prägt diese außergewöhnliche Radroute. Auch Schlösser, Burgen und Klöster sowie Sehenswürdigkeiten einzelner Ortschaften und Städten sind charakteristisch für den Ausflug in die Vergangenheit.

Das Routenprofil

Die durchweg beschilderte Route verläuft meist über das Radwegenetz NRW und somit über gut ausgebaute Strecken. Sie lässt sich bequem in sechs Tagesetappen aufteilen. Wer sich etwas mehr Zeit nehmen möchte, legt Zwischenstopps ein oder plant Abstecher in die Umgebung.

Auf den Spuren der Industriekultur

Die Radroute „Industriekultur im Rheinland per Rad“ beginnt und endet in Oberhausen. Die St. Antony-Hütte ist Start und Ziel der Rundreise und direkt das erste Highlight. Denn man bezeichnet die St. Antony-Hütte als Geburtsstätte der Ruhrindustrie und verbindet sie gleichzeitig mit Namen wie Haniel, Jacobi, Wenge und Krupp – allesamt bedeutende Persönlichkeiten der deutschen Schwerindustrie. Durch das Ruhrtal und parallel zum Ruhrtal-Radweg fahren die Drahteselreiter Richtung Süden. In Ratingen erreichen sie die Textilfabrik Cromford und damit die erste vollmechanische Baumwollspinnerei des europäischen Kontinents. Die bestens erhaltene Anlage beeindruckt mit der Alten Fabrik ebenso wie mit dem eleganten Herrenhaus Cromford. Der Radweg führt von Ratingen durch das Angerbachtal zum Panoramaradweg Niederbergbahn. Die Radtourer lernen die Altstadt von Wülfrath kennen, werfen einen Blick in das Neanderthalmuseum und kommen zur Gesenkschmiede Hendrichs. Das nächste Ziel, das Kraftwerk Ermen & Engels, befindet sich in Engelskirchen: Der Radweg führt über Schloss Burg, Wipperfürth und Marienheide dorthin. Die nächsten Highlights sind das Barockschloss Ehreshoven in Overath und das LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach in Bergisch-Gladbach. Die nächste Tagesetappe führt zunächst nach Köln und anschließend zur Tuchfabrik Müller in Euskirchen. Am sechsten Tag schließt sich der Kreis, jedoch nicht ohne die Besichtigungen der Burgen Großvernich und Kühlseggen sowie der Schlösser Türnich und Dyck. Über Neuss und Düsseldorf geht es dann zurück nach Oberhausen.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Radfernweg Industriekultur im Rheinland per Rad ist in 6 Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Fahrtrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil, kostenlosen GPS-Tracks im GPX Format sowie Unterkünfte entlang der Route. Viel Spass beim radeln auf dem Radfernweg Industriekultur im Rheinland per Rad.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 432.8 km Bergauf: 3658 m Höchster Punkt: 353 m
  Höhenmeter: 335 m Bergab: 3685 m Tiefster Punkt: 18 m