Drucken

Hunsrück-Radweg Etappe 4

Hunsrück-Radweg Etappe 4

Endstation Oberes Mittelrheintal

Die vierte Etappe des Hunsrück-Radweges führt über 35 Kilometer von Simmern über die Hunsrückhöhen nach Rheinböllen. Der letzte Touraufstieg geht vom Guldenbachtal in den Binger Wald, in dem wieder eine großartige Aussicht auf Radtourer und Genussradler wartet. Die Talfahrt führt anschließend ins Rheintal, dort teilen sich Rhein- und Hunsrück-Radweg die wunderbare Strecke durch das Obere Mittelrheintal nach Bacharach.

Die letzte Tagesetappe des Hunsrück-Radweges

Heute geht es von den Höhenlagen des Hunsrücks über eine interessante Route Richtung Nordosten bis nach Bacharach an den Rhein. Von Simmern, der schicken Kreisstadt mit ihrem Schloss, dem Hunsrückmuseum und dem bekannten Schinderhannesturm, führt der Hunsrück-Radweg zunächst zur Gemeinde Riesweiler an der Nordseite des Soonwaldes und weiter nach Argenthal, jenem Ort, der schon im Jahr 1091 urkundlich erwähnt wurde. Ein schöner Waldsee lädt speziell im Sommer zum Rasten und Verweilen ein. Fernab von hektischen Straßen genießt man auf der Weiterfahrt nach Ellern die wunderbare Aussicht auf die Umgebung. Rheinböllen im Guldenbachtal ist die nächste Etappe der Radtour. Wer gerne sowohl heimische als auch seltene Tierarten beobachtet, sollte unbedingt noch einen Besuch im Hochwildschutzpark einplanen, denn hier sieht man Wölfe, Damwild, Luchse, Bisons und viele andere Tiere. Doch auch noch zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten finden sich im Guldenbachtal: z.B. der Klettergarten Lauschhütte, das Orgel-Art-Museum in Windesheim oder der idyllische Weinwanderweg bei Guldental.

Die Berg- und Talfahrt vom Hunsrück zum Rhein

Ein letztes Mal mobilisiert man nun seine Kräfte, denn der Hunsrück-Radweg führt geradewegs auf die Höhen des Binger Waldes, der mit seinen knapp 640 Metern Höhe zum Hunsrücker Mittelgebirge gehört und mit zahlreichen Hünengräbern eindrucksvolle Zeitzeugen bietet. Sehenswürdigkeiten wie die Burgen Hohneck, Reichenstein, Rheinstein und Sooneck gehören ebenso zum Binger Wald wie etwa der Salzkopfturm oder die Villa Rustica. Der großartige Kreis schließt sich, sobald man nach einer eindrucksvollen Talfahrt links und rechts des Weges die Weinberge entdeckt. Hier, wie schon vorher an der Saar, wachsen ebenfalls edle Reben, die in großartige Weine verwandelt werden. Gemeinsam mit dem Rhein-Radweg erreicht der Hunsrück-Radweg schließlich Bacharach am Oberen Mittelrheintal, das von der UNESCO zum Welterbe ernannt wurde. Der idyllische Fremdenverkehrsort markiert nun den Endpunkt des eindrucksvollen Hunsrück-Radweges.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 33.5 km Bergauf: 382 m Höchster Punkt: 495 m
  Höhenmeter: 421 m Bergab: 636 m Tiefster Punkt: 74 m