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Havelland-Radweg Etappe 1

Havelland-Radweg Etappe 1

Von der Metropole Berlin auf dem Havelland-Radweg in die Natur

Etwa 60 Kilometer lang ist die erste Etappe auf dem Havelland-Radweg. Radtourer, die sich während der Apfelblüte für diese Radexkursion entscheiden, fahren durch eine wahrhaft magische Region, geschmückt von unzähligen Blüten. Der Havelland-Radweg führt über Orte wie Schönwalde, Paaren im Glien, Nauen und Ribbeck nach Paulinenaue. Dazu verlassen die Radtourer das Ufer der Havel, an dem der Berliner Bezirk Spandau liegt, und orientieren sich nach Westen. Sie überqueren die Grenze nach Brandenburg und fahren am Falkenhagener See entlang durch Wälder und Wiesen. Ein kurzes Stück ist der Niederneuendorfer Kanal ein sehenswerter Begleiter, bevor der Havelland-Radweg Richtung Norden in die Gemeinde Schönwalde-Glien führt, zu der unter anderem Pausin und Paaren im Glien zählen. In dieser Region erstrecken sich die Niederungen Rhinluchs, Havelländischer Luchs und die Zehdenick-Spandauer-Havelniederung – alle bestens geeignet als wunderbare Fotomotive. Doch auch die kleinen Ortsteile sind sehr sehenswert, denn Perwenitz etwa wurde bereits 1248 urkundlich erwähnt und Pausin im Jahr 1324. In Grünefeld steht eine barocke Kirche aus dem Jahr 1737; interessant ist ebenfalls die eindrucksvolle Saalkirche in Pausin. Schönwalde bietet mit einem Eichenensemble ein eindrucksvolles Naturdenkmal: Zu diesen sieben Eichen zählt eine 25 Meter hohe Hirschkopfeiche mit einem stolzen Umfang von mehr als sechs Metern.

Nach Paulinenaue auf dem Havelland-Radweg

Der Havelland-Radweg führt über Paaren im Glien weiter nach Nauen und an die Behnitzer Seen. Diese Gegend war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, während Nauen erstmals 1186 erwähnt wurde. Zusammen mit Ortsteilen wie Lietzow, Berge und Ribbeck bietet sie ein wahres Kaleidoskop sehens- und erlebenswerter Möglichkeiten. Radtourer, die auf historischen Spuren wandeln möchten, unternehmen einen ausgedehnten Stadtrundgang und besichtigen etwa die Kirche St. Jacobi (um 1400), den Wasserturm in der Altstadt oder die wunderbaren Wohnhäuser, die teilweise im Jugendstil errichtet wurden. Wahrhaft unsterblich machte Theodor Fontane den Ortsteil Ribbeck mit seinem Gedicht über den Birnbaum des Herrn von Ribbeck. Das elegante Schloss Ribbeck, das sich bis 1947 im Familienbesitz befand, ist heute Eigentum des Landkreises Havelland und bietet als Museum viel Wissenswertes über Theodor Fontane, sein Leben und sein Wirken. Paulinenaue ist anschließend das Ziel der ersten Tagesetappe.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 54.7 km Bergauf: 38 m Höchster Punkt: 38 m
  Höhenmeter: 8 m Bergab: 38 m Tiefster Punkt: 30 m