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Enztal-Radweg

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Enztal-Radweg: Von Flößern, Städten und wunderbaren Flusslandschaften

Mit dem ca. 100 Kilometer langen und durchweg gut beschilderten Enztal-Radweg folgt man den Spuren der berühmten Enztal-Flößer, die bereits seit dem Mittelalter die Enz nutzten, um das Holz an ihren Bestimmungsort zu transportieren. Diese ausnehmend schöne Route folgt der Enz von ihrer Quelle bei Enzklösterle bis nach Walheim, wo sie in den Neckar mündet. Der Enztal-Radweg teilt sich normalerweise in zwei Tagesetappen auf, doch – je nach Gusto – kann man ihn immer noch um einen oder mehrere Tage verlängern; schließlich säumen zahlreiche Sehenswürdigkeiten den Enztal-Radweg und viele Geschichten ranken sich um das anspruchsvolle Transportmittel aus alten Zeiten.

Die erste Etappe des Enztal-Radweges: Von Enzklösterle bis Pforzheim

Die etwa 100 Kilometer entlang der Enz lassen sich gut bewältigen, und wer über ein Tourenrad oder ein Mountainbike verfügt, kann sogar den einen oder anderen Abstecher auch lässig einmal über „Stock und Stein“ fahren. Die erste Tagesetappe von Enzklösterle nach Pforzheim umfasst ungefähr 40 Kilometer. Dabei könnten die Radtourer Städte und Orte wie Bad Wildbad, Höfen, Neuenbürg oder Birkenfeld kennenlernen. In Flößer-Museen erfahren sie, welche Gefahren der oftmals recht zügig vonstatten gehende Holztransport barg oder wie die Floße konstruiert werden mussten, damit sie auch in einer großen Flussbiegung nicht hängenblieben. In Pforzheim endet die erste Etappe des Enztal-Radweges, doch gibt es auch hier genügend Sehenswertes, um den Tag auf interessante Art und Weise in der ehemaligen Römerstadt zu beschließen.

Die zweite Etappe des Enztal-Radweges: Von Pforzheim bis Walheim

Auch am zweiten Tag spielt die Enz eine große Rolle, denn Genussradler wie sportlich ambitionierte Radfahrer folgen ihr über etwa 60 Kilometer von Pforzheim nach Walheim. Dabei liegen Niefern, Mühlacker, Vaihingen, Bietigheim-Bissingen und Besigheim auf der interessanten Route durch Naturschutzgebiete, Weinberge und Wälder. Und auch hier ist das signifikante Logo, das den Flößer auf seinem hin und wieder recht wackeligen Transportmittel zeigt, allgegenwärtig. Während man am ersten Tag noch durch den Nordschwarzwald fuhr, erreicht man heute  das untere Enztal, das von sanften Hügeln, dichten Weinreben und malerischen Streuobstwiesen geprägt wird. Wer ein Faible für ausdrucksstarke Fotos hat, nutzt den „Goldenen Oktober“ für eindrucksvolle Schnappschüsse einer märchenhaften Region. 

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Enztal-Radweg ist in 2 (Tages) Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Fahrtrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten *.gpx (Garmin) und *.kml (Google Earth) sowie Unterkünfte entlang der Route. Viel Spass beim radeln auf dem Enztal-Radweg.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 104 km Bergauf: 1096 m Höchster Punkt: 698 m
  Höhenmeter: 523 m Bergab: 1590 m Tiefster Punkt: 175 m