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Bodensee-Königssee-Radweg Etappe 6

Bodensee-Königssee-Radweg Etappe 6

Der idyllische Endspurt zum Königssee

Ein abwechslungsreiches Auf und Ab bildet die letzte Etappe auf dem Bodensee-Königssee-Radweg. Dabei stehen spektakuläre Ausblicke auf die Bergwelt, in malerische Täler und auf idyllische Seen im Vordergrund. Außerdem sind es Ortschaften und Städte, die dazu verführen, einen weiteren Zwischenstopp einzulegen oder die Route um einen Abstecher zu erweitern. Unbedingt auf der Radel-Agenda vermerken sollte man Kloster Höglwörth. Das Augustiner-Kloster wurde 1125 gegründet und ruht malerisch auf der Halbinsel im Höglwörther See. Mit seiner Rokokokirche und dem wunderbaren Chor zählt es zu den schönsten Ensembles der Region. Über Anger und Aufham zieht sich der Radweg in das Saalachtal und über Piding nach Bad Reichenhall. Bad Reichenhall ist als Salz- und Kurstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten bekannt. Somit liest sich im interessanten bayrischen Staatsbad die Aufzählung der Sehenswürdigkeiten wie das „Who is Who“ prächtiger Bauten. Dazu zählen die Wallfahrtskirche auf dem Pankrazfelsen in Karlstein, die Bildstöckl-Kapelle, das Alte Rathaus, Schloss Marzoll (1527) und die Ruine der ehemaligen Burg der Grafen von Peilstein (12. Jh.). Die Obere Stadt birgt ein wunderbar gut erhaltenes Altstadtviertel. Außerdem befinden sich zahlreiche denkmalgeschützte Villen aus der Jugendstil- und Gründerzeit in der Stadt.

Vom höchsten Pass zum markantesten See im Berchtesgadener Land

Doch schließlich heißt es Abschied nehmen von der Stadt am Saalachsee. Die Route führt an der österreichischen Grenze weiter nach Süden und bietet Richtung Bayerisch Gmain und weiter zum Hallthurm zahlreiche Höhenmeter. Für die buchstäblich starke Auffahrt werden die Radtourer mit einer traumhaften Sicht auf die umliegende Bergwelt belohnt. Außerdem befinden sich auf der Passhöhe die ältesten Passbefestigungen, die ursprünglich um 1194 von der Fürstpropstei Berchtesgaden gegen Bayern und Salzburg errichtet wurden. Der Bodensee-Königssee-Radweg führt anschließend am Wald entlang nach Berchtesgaden  und, dem Fluss folgend, zum Königssee. Als „Berthercatmen“ wurde das oberbayrische Städtchen, das bereits in hochalpiner Region liegt, erstmals 1102 erwähnt. Unterschiedliche Höhenlagen bereiten einen reizvollen Anblick vor dem unverkennbaren Watzmann. Neben dem Salzbergwerk bildet der berühmte Königssee eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Gegend. Besonders schöne Ausblicke gewährt der Malerwinkel auf den fjordartig in die Berchtesgadener Alpen eingebetteten See. Idyllische Schiffstouren bringen die Gäste außerdem zur bekannten Wallfahrtskapelle St. Bartholomä.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 60.5 km Bergauf: 1171 m Höchster Punkt: 827 m
  Höhenmeter: 379 m Bergab: 1093 m Tiefster Punkt: 448 m