Drucken

Benediktweg Etappe 4

Benediktweg Etappe 4

Durch das idyllische Inntal auf dem Benediktweg nach Altötting

Die Stadt Wasserburg, die auf einer Halbinsel liegt und nur über eine kleine Landzunge zu erreichen ist, ist mit ihrer fast vollständig erhaltenen Altstadt sehr sehenswert. Wirft man einen ersten Blick vom Aussichtspunkt „Schöne Aussicht“ oder dem Kellerbergweg auf Wasserburg, schaut man buchstäblich in die Vergangenheit, denn zahlreiche Bauwerke stammen noch aus dem Mittelalter. Imposant sind die Burg und ihre Kapelle, die Frauenkirche (13. Jh.) und die „Schöne Madonna“. Die Hallenkirche St. Jakob wurde ab 1410 erbaut und durch das Brucktor mit seinen Wandmalereien von 1568 erreicht man über die Salzstraße die Altstadt.

Ausblick auf die Chiemgauer Alpen

Auf dem Benediktweg erreicht man die Gemeinde Aschau am Inn, die von der eindrucksvollen Kampenwand der Chiemgauer Alpen flankiert wird. Im Ortsteil Fraham steht die spätgotische Kirche St. Martin und in Hohenaschau befinden sich sowohl die Rastkapelle als auch die Schlossbrauerei, die zu Schloss Hohenaschau gehört, das im 12. Jahrhundert erbaut wurde und aus dem Priental aufragt. Siebenhundert Jahre lang residierten in der Ringburg die Herren von Hohenaschau. Heute wird es hin und wieder für Events wie die Bayerische Landesausstellung genutzt.

Historie pur

Mühldorf und Tüßling sind zwei weitere Highlights auf dem Benediktweg. Die Stadt Mühldorf liegt malerisch an einer Innschleife. Einige der historischen Altstadtbauten, die im sog. Inn-Salzach-Stil errichtet wurden, stammen noch aus dem Mittelalter. Sehenswert sind ebenfalls das ehemalige fürstbischöfliche Schloss sowie zahlreiche Kirchen der Stadt, etwa St. Nikolaus (1251/1300), die Kapelle St. Johannes oder die Frauenkirche. Ein idyllisches Landschaftsschutzgebiet schließt sich mit dem 1.200 Hektar großen Mühldorfer Hart westlich an die Stadt an. Im kleinen Ort Tüßling ragen nicht nur das Rathaus und die Marktkirche St. Georg empor, sondern auch Schloss Tüßling trägt mit seinen außergewöhnlichen, mit Zwiebelhauben versehenen Ecktürmen zum schönen Ambiente bei. Das einstige Wasserschloss, das heute noch von einem Graben umgeben ist, entstand um 1582 und konnte seither den ursprünglichen baulichen Charakter bewahren. In Altötting endet der  Benediktweg dort, wo er begann. Auf diese Weise bieten sich den Radfahrern noch viele Gelegenheiten, diese sehenswerte Stadt erneut zu erkunden oder auf einem der weiteren Radwege die Radtour fortzusetzen.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 65.6 km Bergauf: 437 m Höchster Punkt: 526 m
  Höhenmeter: 146 m Bergab: 497 m Tiefster Punkt: 380 m