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Albtäler-Radweg

Albtäler-Radweg

Albtäler-Radweg - unverwechselbare Landschaften

Der Albtäler-Radweg ist ein mit vier ADFC-Sternen ausgezeichneter Radfernweg, der sich über 190 Kilometer durch die schönsten Täler und entlang der interessantesten Höhenwege der Schwäbischen Alb zieht. Er ist mit dem „Albtäler“-Radfahrer-Logo beschildert und in beiden Richtungen befahrbar. Radwanderer lernen die Landkreise Alb-Donau, Heidenheim und Göppingen kennen und durchfahren reizvolle Trockentäler ebenso wie von Bächen und Flüssen geprägte Regionen. Dazu gehören die Gerstetter Alb und die Laichinger Alb sowie Lone-, Brenz- und Donautäler. Bizarre Felslandschaften, typische Wacholderheiden und geheimnisvolle Höhlen verwandeln die Radroute in eine wahre Entdeckungsreise. Darüber hinaus laden idyllische Städtchen und urige Albdörfer zum Verweilen ein, und zahlreiche Gasthöfe und Restaurants verführen Genussradler mit besten Köstlichkeiten der Schwabenregion.

Auf den Spuren der Vergangenheit durch die Gegenwart

Amstetten bietet sich als Start- und Endpunkt des Albtäler-Radweges an, denn die Anreisemöglichkeiten sind gut. Je nach Kondition und Vorlieben teilt man den Albtäler-Radweg in mindestens drei Tagesetappen auf, um die Auszeit in traumhafter Natur zu genießen. Folgt man dem Albtäler-Radweg entgegen dem Uhrzeigersinn, geht es zunächst nach Lonsee und damit ins Lonetal und ins Donauried. Hier schufen Karstgewässer vor langer Zeit eine großartige Feuchtlandschaft, die heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Ebenfalls bekannt ist die Region für die Höhle des Löwenmenschen, für die Mammutjäger aus der Eiszeit, die hier ihre eindrucksvollen Spuren hinterließen, und für die bekannte Vogelherdhöhle im gleichnamigen archäologischen Park. In Giengen locken das Geburtshaus von Margarete Steiff sowie das Museum, das mit einer außergewöhnlichen Ausstellung das Leben  der kreativen Geschäftsfrau skizziert sowie all jene Kreationen präsentiert, die seit mehr als 130 Jahren den berühmten „Knopf-im-Ohr“ tragen.

Berg-und-Talfahrt nach Amstetten

Von Herbrechtingen geht es auf dem Albtäler-Radweg durch das Eselsburger Tal zu den „Steinernen Jungfrauen“ und über die Bindsteinmühle Richtung Heldenfinger Kliff. Durch den Zillerforst und das Roggental erreichen die Radtourer die Quelle der Eyb und später jene markanten Felsen, die noch aus der Weißjura-Zeit stammen. Schloss Degenfeld und Ruine Helfenstein sind weitere markante Punkte auf der Route, die schließlich nach Bad Überkingen und Bad Ditzenbach führt. Die Laichinger Tiefenhöhle ist als tiefste deutsche Schauhöhle ein weiteres Highlight auf dem Albtäler Radweg, der in Amstetten endet.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Albtäler-Radweg ist in 3 Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Fahrtrichtung. Alle Etappen mit Tourenbeschreibung, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten *.gpx (Garmin) und *.kml (Google Earth) sowie Unterkünfte entlang der Route. Viel Spass beim radeln auf dem Albtäler-Radweg.

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 183.2 km Bergauf: 2163 m Höchster Punkt: 832 m
  Höhenmeter: 408 m Bergab: 2163 m Tiefster Punkt: 424 m