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Albtäler-Radweg Etappe 3

Albtäler-Radweg Etappe 3

Idylle pur auf dem Albtäler-Radweg

Deggingen ist Startpunkt der letzten Etappe des Albtäler-Radweges. Vom Aussichtspunkt bei Berneck  zeigt sich Deggingen als beschauliche Gemeinde am Fuße der mit Wacholderheide bedeckten Nordalb. Die barocke Pfarrkirche und das Kloster mit der Wallfahrtskirche Ave Maria zählen zu den Sehenswürdigkeiten der schönen Ortschaft. Wenige Kilometer westlich liegt Bad Ditzenbach mit seiner Therme und interessantem Erlebniskräutergarten. Wacholderheiden und Streuobstwiesen sind die malerischen Begleiter nach Wiesensteig. Der Ort blickt auf eine mehr als 1.150 Jahre alte Geschichte zurück, denn er wurde 861 erstmals im Rahmen der Benediktinerklostergründung erwähnt. Steinzeitliche Siedlungsspuren belegen allerdings eine viel längere Historie. Die Ruine Reußenstein und das ehemalige Helfensteiner Residenzschloss sind überregional bekannte Wahrzeichen von Wiesensteig.

Berg- und Talfahrt

Im Oberen Filstal liegt die Filsquelle. Von dort radeln die Naturbegeisterten durch das Hasental zum Bergdorf Westerheim und erreichen den höchsten Punkt des Albtäler-Radweges. Hier liegen auch die 212 Meter lange Schertelshöhle mit ihren bemerkenswerten Tropfsteinformationen sowie das „Steinerne Haus“, eine 55 Meter lange Höhle, die eine acht Meter hohe Halle im Eingangsbereich ziert. Diese Höhle ist bekannt für ihre gigantischen Eiszapfen, die meist erst im Frühjahr zu schmelzen beginnen. Eine weitere imposante Höhle liegt in der Nähe von Laichingen. Dabei handelt es sich um die tiefste Schauhöhle Deutschlands. Sie reicht bis zu 55 Meter unter den Meeresspiegel und wurde 1892 entdeckt. Im angeschlossenen Speläologischen Museum präsentiert man Wissenswertes zur Entstehung von Höhlen sowie archäologische Exponate und das Skelett eines Höhlenbären. Radtourer, die anschließend eine sportliche Herausforderung suchen, nutzen den Kletterwald, um die Umgebung einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Facettenreiche Alb

Anschließend setzen sie die Fahrt auf dem Albtäler-Radweg nach Merklingen fort. Der idyllische Ort liegt auf einer der Alb-Hochflächen und ist überregional für sein Solar-Testfeld Widderstall bekannt. Hinter Merklingen schließt sich ein weiteres, für die Alb typisches Trockental an und bringt die Radfahrer nach Nellingen, wo all jene eine Rast einlegen sollten, die sich für ungewöhnliche Whisky-Sorten interessieren. Hier kostet man nämlich den bekannten Alb-Whisky Finch, der als Schwäbischer Highland-Whisky bereits mehrere hochrangige Auszeichnungen erhielt. Von Nellingen sind es nur wenige Kilometer bis nach Amstetten. Dort begann und endet der Albtäler-Radweg.

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 58.8 km Bergauf: 1066 m Höchster Punkt: 841 m
  Höhenmeter: 320 m Bergab: 1012 m Tiefster Punkt: 521 m