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Aischtal-Radweg Etappe 2

Aischtal-Radweg Etappe 2

Der Aischtal-Radweg präsentiert: Natur pur und atemberaubende Bauwerke

Idyllisch geht es in Neustadt an der Aisch zu. Das Alte Markgräfliche Wasserschloss wurde beispielsweise um 1430 erbaut, den Grundstein für das Neue Schloss legte man 1575 im Auftrag des Markgrafen Georg Friedrich. Meckernd meldet sich der berühmte Geißbock Punkt 12 Uhr täglich auf dem Turm des barocken Rathauses, und zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Nürnberger Tor und die mittelalterliche Stadtmauer.

Die letzte Tagesetappe des Aischtal-Radweges führt durch den Aischgrund nach Bamberg

Da die Radtourer sich inmitten der Ferienregion Karpfenland Aischgrund befinden, locken regionalen Köstlichkeiten. Doch auch die Route entlang der Aisch wird nun besonders idyllisch, denn man sagt, dass es immerhin fast 4.000 Fischteiche und Karpfenweiher sind, die den Weg säumen. Der Aischgrund erstreckt sich bis zur Mündung der Aisch in die Regnitz und schenkt auch radelnden Fotografen atemberaubende Motive. An diesem Tag sind es sowohl die Aischgrund-Störche als auch -Schlösser, die für Furore sorgen, denn fast jede Gemeinde krönen sowohl imposante Nester als auch hochherrschaftliche Bauwerke. Dazu gehört etwa Dachsbach mit dem ehemaligen Wasserschloss und dem Alten und Neuen Schloss Rauschenberg (um 1764). Über Uelfeld und Lonnerstadt kommen die Radfahrer nach Höchstadt a. d. Aisch. Das Städtchen entstand um 800 n. Chr. und wird das „Tor zum Steigerwald“ genannt. Neben zahlreichen malerischen Bauwerken prangt das weithin sichtbare Höchstadter Schloss inmitten der Stadt. Das Barockschloss entstand im Jahr 1713 und war Eigentum der Bamberger Kurfürsten. Sehenswert ist auch der „Kellerberg“. Darunter versteht man eine etwa 400 Jahre alte Anlage, die mit 200 Kellern und etwa zwei Kilometern Länge die größte Kellervernetzung in Europa darstellt.

Geruhsam dem Ziel entgegenradeln

Radtourer, die sich für die Geschichte von Levi Strauss interessieren, kommen an Buttenheim nicht vorbei. Hier befindet sich das Geburtshaus des Erfinders der Jeans, der im Februar 1829 als Löb Strauß das Licht der Welt erblickte. Ein Museum liefert viel Interessantes und äußerst Wissenswertes über jenen Mann, der die Kleidungskultur revolutionierte. Über Hausen erreichen die Radtourer Forchheim – sehenswert wegen vieler Fachwerkbauten, Pfalz-Museum und Schloss – und gelangen schließlich zur Domstadt Bamberg, der von der UNESCO für ihre eindrucksvollen Bauwerke ausgezeichneten Stadt.

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 65.4 km Bergauf: 143 m Höchster Punkt: 304 m
  Höhenmeter: 68 m Bergab: 205 m Tiefster Punkt: 236 m