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Radfernweg

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Zschopautal-Radweg Etappe 2

Zschopautal-Radweg Etappe 2

Der Zschopautal-Radweg - Etappe 2: Von Zschopau nach Döbeln

Die Stadt Zschopau entwickelte sich rund um jene Burg, die im 12. Jahrhundert zur Sicherung der hier entlangführenden Salzstraße errichtet wurde. Heute glänzt Zschopau mit vielen historischen und zum Teil rekonstruierten Gebäuden und Denkmälern. Denn im Jahr 1634 zerstörte ein großer Stadtbrand viele Bauten. Sehenswert sind unter anderem die St. Martin-Kirche, Schloss Wildeck aus dem 12. Jahrhundert, das Alte Rathaus (1494/1495) sowie das Wilkehaus (1657). Etwa 13 Kilometer nördlich der Stadt geht es über die Hennersdorfer Holzbrücke nach Erdmannsdorf. Einen schönen Abstecher bietet die Drahtseilbahn zur Bergstation Augustusburg. Der gleichnamige Ort ist für sein elegantes Schloss bekannt, das man auch die „Krone des Erzgebirges“ nennt. Im Ort Flöha mündet das gleichnamige Flüsschen in die Zschopau. Wenn Sie Lust auf eine weitere Radexkursion haben, bietet sich von hier aus der ca. 65 Kilometer lange Flöhatal-Radweg an.

Von der Flöha-Mündung zur Zschopau-Mündung

Auf den Zschopautal-Radweg erreichen Sie über Braunsdorf den Ort Lichtenwalde mit dem bekannten Barockschloss, das auf den Grundmauern der um 1230 errichteten Burg erbaut wurde. Neben Burg Scharfenstein und Schloss Augustusburg gehört es zur Gruppe „Die Sehenswerten Drei“. Sie setzen Ihre Radtour Richtung Norden fort und kommen über Frankenberg nach Sachsenburg, wo Sie ein weiteres Schloss erwartet. Das spätgotische Anwesen erhebt sich auf einem Fels über den Fluss. Nur wenige Kilometer trennen Sie jetzt noch vom Ziel auf dieser Radtour. Bevor Sie die Zschopau-Mündung in die Freiberger Mulde bei Döbeln erreichen, haben Sie Gelegenheit das Naherholungsgebiet an der Talsperre Kriebstein zu entdecken und sich die imposante Burg Kriebstein aus der Nähe anzuschauen.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 72 km Bergauf: 1390 m Höchster Punkt: 437 m
  Höhenmeter: 272 m Bergab: 1547 m Tiefster Punkt: 165 m


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Zschopautal-Radweg Etappe 1

Zschopautal-Radweg Etappe 1

Der Zschopautal-Radweg - Etappe 1: Von Oberwiesenthal nach Zschopau

Steht man hoch oben am Fichtelberghaus, blickt man von 1214 Metern Höhe auf Oberwiesenthal, das sich an den Fuß des Fichtelbergs schmiegt. An der Quelle der Zschopau – auf ca. 1070 Metern – startet der Radweg, der fortan mit vielen erstaunlichen Ausblicken überraschen wird. Zunächst geht es durch das Waldgebiet am Fichtelberg und schon nach wenigen Kilometern kommt das Waldhufendorf Crottendorf in Sicht. Hier entstehen seit vielen Jahrzehnten die mittlerweile weltbekannten Räucherkerzen. Schloss Schlettau in der gleichnamigen Stadt liegt weiter nördlich. Man geht davon aus, dass es auf ein Palais aus dem 14. Jahrhundert zurückzuführen ist. Ein romantischer Park und zwei Teiche laden zu einem kleinen Spaziergang rund um das Schloss und sein Herrenhaus ein.

Thermalregion Erzgebirge

Über Tannenberg erreichen Sie die Gemeinde Thermalbad Wiesenbad. Bereits seit dem 16. Jahrhundert gibt es hier ein Thermalbad, das etwa mit der Therme Miriquidi für Wohlbefinden sorgt. Gleich zwei Gründe sprechen für einen Zwischenstopp im Städtchen Wolkenstein – einerseits ist es das elegante Schloss Wolkenstein, das hoch über der Zschopau thront und bereits seit dem 13. Jahrhundert für einen eindrucksvollen Anblick sorgt. Andererseits ist Wolkenstein dafür bekannt, dass sich im Ortsteil Warmbad die wärmste und älteste Thermalquelle Sachsens befindet, denn man entdeckte sie bereits um das Jahr 1385 bei Bergbauaktivitäten. Bevor Sie mit Zschopau das Tagesetappenziel erreichen, gelangen Sie bei Beuren nach Burg Scharfenstein im Eichsfeld. Die hochmittelalterliche Burg, die man erstmals 1209 urkundlich erwähnte, wurde sorgfältig restauriert und bietet heute vielfältige Rückblicke in längst vergangene Zeiten.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 58.1 km Bergauf: 923 m Höchster Punkt: 1212 m
  Höhenmeter: 892 m Bergab: 1796 m Tiefster Punkt: 320 m


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Zschopautal-Radweg

Zschopautal-Radweg

Zschopautal-Radweg

Oftmals wird der Zschopautal-Radweg als „Königsweg des Erzgebirges“ bezeichnet, was eigentlich auch kein Wunder ist. Auf seinem Weg von Oberwiesenthal, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, nach  Döbeln schlängelt er sich durch das romantische Zschopautal und stellt so die Verbindung von atemberaubenden Aussichten, interessanten Sehenswürdigkeiten, urigen Dörfern und gemütlichen Gasthäusern her. Radtourer, die sich für eine Auszeit entlang der „Perle aller sächsischen Flüsse“ entscheiden, werden auf diese Weise das Erzgebirge sicherlich aus einer ganz neuen Perspektive kennen- und vermutlich direkt sogar lieben lernen.

Knapp 140 abwechslungsreiche Radkilometer

Die muntere Zschopau liefert die Basis für diese schöne Radroute. Sie entspringt auf ca. 1070 Metern Höhe am Nordhang des Fichtelberges. Zahlreiche Zuflüsse sorgen dafür, dass sie ca. 140 Kilometer später westlich von Döbeln rasant in die Freiberger Mulde mündet. Doch bis dahin bildet sie eine faszinierende und herb-romantische Naturkulisse, besonders für all jene, die den Zschopautal-Radweg wählen.

Viel Interessantes zwischen Oberwiesenthal und Döbeln

Der Zschopautal-Radweg ist eigentlich mit einer erstaunlichen Perlenkette vergleichbar. Die Perlen auf dieser Route sind beispielsweise Schlösser und Burgen in Wolkenstein, Zschopau, Scharfenstein. Sachsenburg oder Lichtenwalde. Dampfeisenbahnen, Schaubergwerke und urige Ortschaften sind weitere Impressionen, die auf diesem Schmuckstück nicht fehlen dürfen. Die Natur sorgt ebenfalls für entsprechende Highlights, denn sie zeigt dem geübten Radtourer steil emporragende Felsen und liefert damit atemberaubenden Gebirgscharakter. Sanfte Hügel und weite Flussauen steuern im weiteren Verlauf viel „Romantik-Potential“ bei, sobald sich das sächsische Burgenland dem Radwanderer öffnet.

Start und Ziel auf dem Zschopautal-Radweg

Etwas entfernt vom bekannten Wintersportplatz und Sommerkurort Oberwiesenthal startet der Zschopautal-Radweg an der Flussquelle. Er folgt dem munteren Bachlauf durch die zunächst herbe und felsige Landschaft, die mit ihren ursprünglichen und vielfältigen Facetten bezaubert. Sie radeln durch die Gemeinde Crottendorf, bekannt für ihre Räucherkerzen, durch Walthersdorf, Schlettau und Tannenberg zur Gemeinde Thermalbad Wiesenbad. Von dort geht es weiter über Wolkenstein nach Zschopau. Die zweite Tagesetappe auf dem Zschopautal-Radweg schenkt Ihnen noch einmal Natur und Impressionen pur. Die Zschopau lässt es sich nämlich nicht nehmen, Ihnen die schönsten Landschaften nahezubringen, bevor sie bei Döbeln in die Freiberger Mulde mündet. Wenn Sie Lust auf „Mehr“ haben, nutzen Sie den Mulderadweg, der Sie weiterhin mit einem wahren Sachsen-Natur-Kaleidoskop überraschen wird.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Zschopautal-Radweg ist in 2 Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Fahrtrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil, kostenlosen GPS-Tracks im GPX Format sowie Unterkünfte entlang der Route. Viel Spass beim radeln auf dem Zschopautal-Radweg.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 130.2 km Bergauf: 2313 m Höchster Punkt: 1212 m
  Höhenmeter: 1047 m Bergab: 3343 m Tiefster Punkt: 165 m




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Mulderadweg - Zwickauer Mulde Etappe 5

Mulderadweg - Zwickauer Mulde Etappe 5

Der Mulderadweg (Zwickauer Mulde) - Etappe 5: Von Rochlitz nach Sermuth

Auf der letzten Tagesetappe des Mulderadweges genießen Sie die etwa 17 Kilometer, die Rochlitz mit Sermuth verbinden. Die Strecke führt parallel zur ehemaligen Muldentalbahntrasse und erneut durch eine landschaftliche Idylle voller sehenswerter Bauten. Falls Sie vorher noch etwas mehr Zeit in Rochlitz verbringen möchten, eignet sich beispielsweise der 27 Meter hohe Friedrich-August-Turm für einen atemberaubenden Blick über die Stadt und die schöne Landschaft. Er befindet sich auf dem Rochlitzer Berg und wurde aus Vulkangestein zwischen 1855 und 1859 zu Ehren König Friedrich August II. erbaut. Ebenfalls sehenswert ist Schloss Rochlitz, das auf einem Ausläufer des Rochlitzer Berges erbaut wurde und hoch über der Zwickauer Mulde thront. Man geht davon aus, dass die Grundmauern bereits um das Jahr 995 bestanden haben, da in diesem Jahr ein Burgward Rochilinski erstmals erwähnt wurde.

Der Mulderadweg entpuppt sich auch als Schlösserroute

Der Mulderadweg führt Sie nach Colditz. Dort erwartet Sie erneut ein imposantes Schloss. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde im Jahr 1046 erstmals erwähnt. Am Ufer der Zwickauer Mulde ragt das Schloss auf einem 30 Meter hohen Felsen stolz über der Stadt. Nach umfangreichen und sehr feinfühligen Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten beheimatet es heute unter anderem das Fluchtmuseum, die Landesmusikakademie Sachsen, ein Kultur- und Kongresszentrum, sowie eine Kostümwerkstatt und eine Mal- und Zeichenschule. Kurz bevor Sie den Zusammenfluss von Zwickauer und Freiberger Mulde und damit das Ende dieses Mulderadweges erreichen, treffen Sie auf das Wasserschloss Podelwitz. Die dortige Heimatstube präsentiert eine umfangreiche Porzellansammlung sowie unzählige andere Exponate aus zwei Jahrhunderten. Eine Ausstellung lässt die Heimat- und Keramikgeschichte aufleben. Falls Sie nach Ankunft in Sermuth weiterhin Lust haben, der Mulde zu folgen, radeln Sie entlang der Vereinten Mulde weiter, bis diese schließlich in die Elbe mündet.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 13.8 km Bergauf: 189 m Höchster Punkt: 175 m
  Höhenmeter: 40 m Bergab: 214 m Tiefster Punkt: 135 m


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Mulderadweg - Zwickauer Mulde Etappe 4

Mulderadweg - Zwickauer Mulde Etappe 4

Der Mulderadweg (Zwickauer Mulde) - Etappe 4: Von Glauchau nach Rochlitz

Am vierten Tag erwartet Sie die etwa 45 Kilometer lange Tour auf dem Mulderadweg entlang der Zwickauer Mulde. Kurz hinter Glochau ragt bei Remse ein auffälliges Gebäude in die Höhe. Dabei handelt es sich um das ehemalige Westwerk der Klosterkirche. Hier gründete man um 1143 das Benediktiner-Nonnenkloster „Roter Stock“. Leider sind im Laufe der Zeit viele der ursprünglichen Gebäude verschwunden, allein der „Rote Stock“, der heute bewohnt ist, erinnert an diese Zeit. Einen schönen Anlass zum Zwischenstopp bietet der Grünfelder Park bei Waldenburg. Im Jahr 1780 wurde er angelegt; heute gehört er mit seinen klassizistischen Bauten zu den bedeutendsten Parkanlagen im englischen Stil. Sie haben Lust auf einen besonderen Museumsbesuch? Wie wäre es dann mit dem Waldenburger Naturalienkabinett, einem der ältesten naturkundlichen Museen unseres Landes?

Der Mulderadweg entpuppt sich auch als Schlösserroute

Auch Waldenburg punktet wieder mit einem imposanten Schloss. Dieses wurde 1859 erbaut und erstaunt seine Besucher mit prunkvollen Sälen, einem beeindruckenden Entrée sowie dem Schlosspark. Bei Limbach-Oberfrohna könnten die Mauritiuskirche und Schloss Wolkenburg auf der Besichtigungsliste stehen. Interessant ist sicherlich ebenfalls das Wolkenburger Bergbaurevier mit seinem Bergbaulehrpfad. Sie haben Lust auf einen Abstecher nach Amerika? Auch das ist auf dem Mulderadweg entlang der Zwickauer Mulde möglich, denn einer der Ortsteile von Penig heißt tatsächlich „Amerika“. In Penig erwarten Sie wunderbare historische Bauten wie das Rathaus, das erstmal 1367 erwähnt wurde, oder die Stadtkirche. Eine Besichtigung der „Kellerberge“, einem etwa 2000 Meter langen Labyrinth, gibt Aufschluss über die ungewöhnliche Lagerstätte der Bierbrauer, die bereits 1511 am nördlichen Stadtrand entstand. Über Lunzenau mit Schloss Rochsburg, Wechselburg und Seelitz erreichen Sie schließlich Rochlitz.


Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 45.6 km Bergauf: 601 m Höchster Punkt: 269 m
  Höhenmeter: 117 m Bergab: 686 m Tiefster Punkt: 152 m