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Elbe-Radweg (D-Route 10) Etappe 3

Elbe-Radweg D-Route 10 Etappe 3

Ein Abstecher zur Sächsischen Weinstraße – eines der Highlights auf dem Elbe-Radweg

Von Meißen nach Strehla führt die dritte Tagesetappe auf dem Elbe-Radweg erneut am Fluss entlang und bietet auf mehr als 35 Kilometern kleine Ortschaften, wunderschöne Landschaften und interessante Städte, die zu Besichtigungen einladen. Hier haben gerade die Genussradler eine Gelegenheit, die „Sächsische Weinstraße“ kennenzulernen, die sich durch das sonnenverwöhnte und liebliche Elbtal windet. Winzer und traditionelle Weinstuben verführen zum Verweilen, denn schließlich befindet man sich im kleinsten und nordöstlichsten Weinanbaugebiet von Deutschland.

Natur pur

Durch das Sächsische Elbland und vorbei an malerischen Weinbergen verläuft der Elbe-Radweg von Meißen nach Nordwesten. Kurz hinter Nieschütz erreicht man den Seußlitzer Grund, eines der größten Seitentäler der Elbe. Wunderbare Ausblicke auf das Tal schenken zahlreiche Aussichtspunkte im etwa 106 Hektar großen Naturschutzgebiet. Ganz besonders sehenswert ist das Barockschloss Seußlitz, das 1205 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der Schlossgarten lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein und die wunderbaren Skulpturen symbolisieren eindrucksvoll die einzelnen Monate und Jahreszeiten. Für den wenige Kilometer weiter nördlich liegenden Hirschsteiner Park sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, denn bei dieser wunderbaren Anlage handelt es sich um ein wahres Kleinod, in dessen Mitte Schloss Hirschstein auf einem 25 Meter hohen Felsen thront.

Von Grödel bis Strehla

Etwa 15 Kilometer vor Strehla liegt der Ort Grödel, der durch den Grödel-Elsterwerdaer Floßkanal zu großer Bedeutung gelangte. Dabei handelt es sich um eine bereits im 18. Jahrhundert angelegte künstliche Wasserstraße, deren Bau der sächsische Kurfürst in Auftrag gab. Ursprünglich diente er dazu, das rund um Dresden und Meißen geschlagene Holz in die nördlichen Regionen zu transportieren. Schließlich verbindet der etwa 21 Kilometer lange Kanal die Elbe mit Elsterwerda in Südbrandenburg. Auf dem Weg nach Strehla sollte man unbedingt noch einen Abstecher in Riesa einlegen, um sich etwa die Trinitatiskirche anzuschauen, einen kleinen Spaziergang durch den Stadtpark zu unternehmen, oder sich in den Restaurants der Stadt von den sächsischen Spezialitäten verführen zu lassen. Das mittelalterliche Strehla bildet das heutige Etappenziel. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1002. Sehenswert sind auf jeden Fall die Altstadt und das Schloss Strehla, aber auch der Nixstein, ein gigantischer Granitfelsen am Elbufer.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 35.8 km Bergauf: 120 m Höchster Punkt: 146 m
  Höhenmeter: 54 m Bergab: 132 m Tiefster Punkt: 92 m