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Donau-Radweg (D-Route 6) Etappe 8

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Stadt – Land – Fluss: Auf dem Donau-Radweg von Günzburg nach Donauwörth

Die 8. Etappe auf dem Donau-Radweg startet in der bayrischen Stadt Günzburg, die an der Mündung der Günz in die Donau liegt, und endet im etwa 55 Kilometer entfernten Donauwörth. Charakteristisch ist auch an diesem Tag wieder die Seenlandschaft entlang der Donau, reizvoll insbesondere in der warmen Jahreszeit, da immer wieder ein Sprung in das erfrischende Nass lockt.

Natur pur an der Donau

Auf der Fahrt nach Donauwörth gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Radtour. Wer sich gerne hübsche Ortschaften und Städtchen ansieht, bevorzugt das linke Donau-Ufer, während alle jene auf der anderen Seite entlangfahren, die ein Faible für Felder, Wiesen und Wälder haben. Bei Günzburg sind es z.B. der Nauwald oder das Gundelfinger Moos, das zu Abstechern verführt, während sich flussaufwärts der Erdbeersee und der Aschausee anschließen. Bei Gundremmingen verbreitert sich die Donau vor der nächsten Staustufe und fließt munter durch den Wald weiter bis Faimingen, wo im bekannten Donauried Brenz und Donau zusammenfließen. Historische und moderne Bauten verleihen Dillingen an der Donau, der nächsten größeren Stadt, ein facettenreiches Antlitz. Hier lebte und wirkte Sebastian Kneipp: Ein interessanter Rundweg erinnert an die Arbeiten und Erfolge des berühmten Hydrotherapeuten und Priesters, der die weltbekannte „Kneipp-Medizin“ begründete.

Hoch hinaus und tief hinab – die Fahrt entlang der Donau nach Donauwörth

Wer einen grandiosen Ausblick auf die Donau und die Umgebung genießen möchte, sollte von Dillingen aus einen Abstecher auf die Goldbergalm in Lutzingen unternehmen. Bei köstlichen regionalen Leckereien blickt man auf die traumhafte Landschaft und kann anschließend auf dem „Sagenhaft“-Wanderweg rund um den Goldberg auf beschauliche Art und Weise Interessantes und Wissenswertes über das „Goldbergmännle“ und seine Heimat erfahren. Sehenswert ist ebenso Höchstädt mit seinem Heimatmuseum, der Altstadt und dem prächtigen Schloss, das in den 80er und 90er Jahren liebevoll saniert und restauriert wurde. Das Naturschutzgebiet Apfelwörth, die Tapfheimer Seen und die „Mertinger Hölle“ bilden den krönenden Naturabschluss, bevor die Radtourer das Etappenziel Donauwörth an den Ausläufern der Fränkischen Alb und des Naturparks Altmühltal erreichen. Viele sehenswerte Gebäude, interessante Geschichten und schöne Grünanlagen verwandeln bereits die Ankunft in eine wertvolle Frei-Zeit.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 59.7 km Bergauf: 136 m Höchster Punkt: 443 m
  Höhenmeter: 45 m Bergab: 179 m Tiefster Punkt: 398 m