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Donau-Radweg (D-Route 6) Etappe 13

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Der Donau-Radweg – mit Schwung nach Niederalteich

Knapp 50 Kilometer lang ist die 13. Etappe des Donau-Radweges, auf der die Radtourer von Straubing nach Niederalteich gelangen. Dabei haben sie einen wunderbaren Ausblick auf die langgestreckte Donauinsel zwischen Bogen, Hermannsdorf und Hofweinzier, radeln am Hermannsdorfer Graben entlang und durch Felder und Wiesen weiter Richtung Südosten. Wer sich für die majestätischen Reiher interessiert und noch einen Abstecher in ein schönes Naturschutzgebiet machen möchte, plant einen Zwischenstopp in der Graureiherkolonie bei Kleinschwarzach ein und fährt über die Runstwiesen und das Totenmoos nach Deggendorf und Niederalteich weiter.

Naturromantik entlang der Donau

Kaum kann diese Routenzusammenfassung beschreiben, welch schöne Landschaften die Radtourer erwarten, die von Straubing nach Niederalteich fahren. Heute gibt es wieder zahlreiche Naturschutzgebiete zu entdecken, aber auch kleine Dörfer und größere Städtchen liegen am Wegesrand, die sehr sehenswert sind. Schon auf den ersten Kilometern und entlang der Donauschwünge gelangt man in die Gemeinde Parkstetten, deren erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1216 stammt. Genau wie im Ortsteil Reibersdorf geht es hier gemütlich und beschaulich zu: Wer ein wenig Abstand vom munteren Treiben in Straubing sucht, ist hier also richtig. Die imposante und mehr als 350 Meter lange Donaubrücke überspannt bei Reibersdorf den Fluss und bietet einen fotogenen Anblick. Ein besonderes Kultur- und Naturerlebnis schenkt der Bogenberg, denn einerseits punktet er mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt - Schau- und Informationstafeln führen die interessierten Gäste rund um den Berg - während andererseits die Pfarrkirche, die im 15. Jahrhundert auf dem Berg erbaut wurde, als Wallfahrtsort gilt.

Von Irlbach nach Niederalteich

Die Gemeinde Irlbach, zu der auch Entau und Sophienhof gehören, liegt ebenfalls unmittelbar an der Donau. Weithin sichtbar ist die Kirche Mariä Himmelfahrt, das Spital stammt aus dem Jahr 1469, und das sehenswerte Schloss ist eine um einen Innenhof gruppierte Gebäudeanlage aus der Zeit um 1569. Bei Mariaposching können die Radtourer die Donau überqueren, wenn sie der Graureiherkolonie einen Besuch abstatten möchten. Sehenswert ist das „Tor zum Bayerischen Wald“, die Hochschulstadt Deggendorf, mit einem interessanten Mix aus lebhaftem Studentenflair und historisch bedeutsamem Ambiente, bevor die Tagesetappe in der elf Kilometer entfernten niederbayerischen Gemeinde Niederalteich endet.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 47.7 km Bergauf: 176 m Höchster Punkt: 332 m
  Höhenmeter: 24 m Bergab: 200 m Tiefster Punkt: 308 m